ist eine Vereinigung von Vertriebenen aus der Stadt und dem Kreis Troppau. Sie wurde 1955 gegründet mit dem Ziel, den Zusammenhalt der ehemaligen Bewohner Troppaus und des Oppalandes zu fördern und die kulturelle Entwicklung dieses Gebietes in Vergangenheit und Gegenwart zu dokumentieren.
Dazu dient vor allem die monatlich erscheinende Zeitschrift "Troppauer Heimat-Chronik, Beiträge zur Heimatgeschichte und zur Pflege der alten Heimatgemeinschaft des Oppa- und Altvaterlandes" mit geschichtlichen, kulturgeschichtlichen und heimatpolitischen Themen
und Familiennachrichten aus Troppau, Wigstadtl und Umgebung.
Außerdem pflegt die Heimatkreisgemeinschaft Troppau den Kontakt zu den in Troppau/Opava verbliebenen deutschsprachigen Landsleuten, die im Schlesisch-Deutschen Verband und seinem Begegnungszentrum,
CZ-74601 Opava, Horovo namesti 2, Tel. 00420 553 719494,
e-mail:
sdv.troppau@email.cz, Vorsitzender Günter Korinek, zusammengeschlossen sind.
Im Jahr 1958 übernahm die Stadt Bamberg die Patenschaft über die vertriebenen Troppauer. Seither kommen sie alle zwei Jahre zu ihren Bundestreffen in ihrer Patenstadt zusammen. Seit der Wende nehmen auch Landsleute aus Troppau/Opava an den Treffen teil. Das nächste Treffen ist für 2012 geplant. Seit dem Jahr 2003 besteht eine Städtepartnerschaft zwischen Troppau/Opava und Roth bei Nürnberg.
Die Heimatkreisgemeinschaft Troppau besitzt in Bamberg, Hauptwachstraße 16, ein Archiv mit Literatur, Bildern, Gedenkstücken und Adressbüchern zu Troppau und seinem Umland. Es wird von Herrn Dieter Rehmann in Bamberg, Tel. 0951/6010956 betreut. Außerdem erinnert ein Gedenkstein auf dem Troppauplatz an die Geschichte der Stadt Troppau.